Publikationen
Ein Spezialgebiet der Grafologie ist die Historische Handschriftenforschung.
Die sorgfältige Analyse von Dokumenten aus früherer Zeit, verbunden mit dem Wissen der modernen Grafologie und teilweise weiterer Fachgebiete wie beispielsweise Psychologie und Medizin ermöglichen ganz neue Einschätzungen von historischen Persönlichkeiten.
Die hier veröffentlichten Texte wurden von den Autorinnen und Autoren freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Sämtliche Rechte, insbesondere das Copyright, bleiben bei den Autorinnen und Autoren bzw. bei deren Rechtsnachfolgern.
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Bach: |
Handschriftliche Texte, Noten und Briefe sowie die Krankheiten von J. S. Bach |
Beethoven: |
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Darwin: |
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Hess: |
Privatauftrag für ein graphologisches Schriftvergleichsgutachten |
Lasker-Schüler: |
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Mann: |
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Mozart: |
Zu den Diskussionen über die letzten Autographen von W.A. Mozart |
Napoleon: |
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Woolf: |
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Zille: |
Spezial:
Klassiker im Spiegel ihrer Handschriften und Krankheiten
Manch eine berühmte Persönlichkeit ist unter unklaren Umständen verstorben - Stoff für Spekulationen damals wie heute, man denke etwa an W. A. Mozart.
Gewiss waren die medizinischen Kenntnisse in früheren Jahrhunderten wesentlich bescheidener als heute. Umso interessanter ist es, wenn die Krankenberichte von damals auf dem Hintergrund unserer heutigen medizinischen Kenntnisse neu gelesen werden.
Mit freundlicher Genehmigung von R. Ludewig und seinen Mitautorinnen R. Klaiber und I. Rudolph kann hier die Trilogie Bach - Mozart - Beethoven, ihre Handschriften und Krankheiten publiziert werden. Auch an dieser Stelle sei für die umsichtige und tatkräftige Unterstützung herzlich gedankt.
Handschriftliche Texte, Noten und Briefe sowie Krankheiten von Johann Sebastian Bach
Reinhard Ludewig und Roswitha Klaiber
Aus dem Geleitwort zum Werk "Johann Sebastian Bach im Spiegel der Medizin": "Das vorliegende Werk hat sich zum Ziel gesetzt, die zur Verfügung stehenden Quellen für eine Bach-Pathographie nicht nur zusammenzutragen, sondern zugleich aus vorrangig medizinischer Sicht zu würdigen. Der verehrte Verfasser nimmt bei seinen Bemühungen einschlägige Grundlagen, Anstösse und Theorien aus verschiedenen Teilbereichen der Forschung, insbesondere Bach-Forschung, Gerichtswissenschaft, Medizingeschichte und gegenwärtige medizinische Erkenntnis, auf und setzt sie in einen Zusammenhang, der durch seine Perspektive als Mediziner bestimmt ist. (...) Es ist zu begrüssen, dass ein solches Werk gerade im Jahr 2000 erscheint, da des 250. Todestages des grossen Leipziger Thomaskantors gedacht wird."
In der Folge sind lediglich die Seiten aus dem Buch aufgenommen, welche die Text- und Notenschriften von J. S. Bach analysieren und interpretieren.
Johann Sebastian Bach im Spiegel der Medizin
Zum 250. Todestag Johann Sebastian Bachs, 28. Juli 2000
Edition Waechterpappel
Hoefgen, 2000
Artikel lesen (1227 kb)
Illustrationen zum Text vgl. separate Liste
Reinhard Ludewig
Roswitha Klaiber
Illustrationen:
Abb. 11 Zeugnis für Altnickol vom 25. Mai 1747 (65 kb)
Abb. 12 Schluss des Briefes an Christian Friedrich Schaller vom 31. Juli 1748 (94 kb)
Abb. 13 Brief an Johann Elias Bach vom 6. Oktober 1748 (72 kb)
Abb. 14 Schluss des Briefes an Johann Elias Bach vom 2. November 1748 (105 kb)
Abb. 15 Zeugnis für Johann Nathanael Bammler vom 12. April 1749 (58 kb)
Abb. 16 Beispiele für den Wandel von Bachs Unterschriften (117 kb)
Abb. 17 Aus der Reinschrift des Orgelchorals "Allein Gott in der Höh sei Ehr", wohl um 1748 (190 kb)
Abb. 18 Aus dem Crucifixus der h-moll-Messe; Spätherbst 1749 (?) (251 kb)
Abb. 19 Unvollendeter überlieferter Schluss der Kunst der Fuge; Ausarbeitungsschrift 1749 oder 1750, mit späterem Zusatz von der Hand Carl Philipp Emanuel Bachs (96 kb)
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Zu den Diskussionen über die letzten Autographen von Wolfgang Amadeus Mozart
(1756 - 1791)
Reinhard Ludewig und Ingeborg Rudolph
Vergiftet soll er geworden sein, der vielseitige und quirlige Musiker, so wurde von manchen Leuten vermutet. Seine Feinmotorik sei beeinträchtigt gewesen und ein Übermass an Quecksilber oder anderem Gift sei für den frühen Tod des Genies verantwortlich lauten die Begründungen. Andere meinen, er hätte eine lebensbedrohliche Krankheit gehabt.
Im vorliegenden Artikel weisen die Autoren anhand zahlreicher Beispiele nach, dass die oft zitierten Beobachtungen bei genauem Hinsehen nicht haltbar sind. Unruhig war die Schrift des Musikers Zeit seines Lebens - das gehörte zu seinem Wesen. Die von manchen angeführten Argumente zur Stützung der Behauptung werden in der vorliegenden Arbeit entlarvt als selektive Wahrnehmung, mit welcher die aufgestellte Hypothese gestützt werden sollte.
Eine höchst spannende, gut zu lesende Abhandlung mit zahlreichen Abbildungen.
Mitteilungen der Internationalen
Stiftung Mozarteum Salzburg, 40. Jg. Heft 1-4
und
Zeitschrift für Menschenkunde, 56. JG., 4/92
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Artikel lesen (1715 kb)
Reinhard Ludewig
Ingeborg Rudolph
Handschriften, Krankheiten und Tod Ludwig van Beethovens (1770 - 1827)
Studie zu ungelösten Fragen anlässlich des 170. Todesjahres
Reinhard Ludewig und Roswitha Klaiber
Eine Fülle von Handschriften ist von Ludwig van Beethoven überliefert. Auffällig seine lebhafte Schrift, die sich im Verlaufe des Lebens immer wieder stark verändert hat.
Dass der Musiker gerne dem Wein zugesprochen hat ist bekannt - und dementsprechend wird immer wieder vermutet, er hätte im Übermass getrunken oder der von ihm bevorzugte Rebensaft sei mit toxischen Stoffen vermischt gewesen.
Die Autoren haben 130 Autographen sowie Inhalte von Briefen, Konversationsheften und andern Aufzeichnungen Beethovens graphologisch und medizinisch ausgewertet und die Ergebnisse thesenartig zusammengefasst.
Eine gründliche Studie, umsichtig vorgenommen und in gut verständlicher Sprache festgehalten und mit eindrücklichen Illustrationen ergänzt.
Zeitschrift für Menschenkunde, 62. JG., 1/97
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Weitere Publikationen über historische Persönlichkeiten:
Thomas Mann (1875 - 1955)
Arno Müller
Ein Kurzportrait des bekannten Schriftstellers, der mit seinem Erstlingswerk "Die Buddenbrooks" 1929 den Literaturnobelpreis erhielt. Ausgesprochen aufmerksam und empfindsam registrierte er Menschen und Geschehnisse wie ein Seismograph. Für seine schriftstellerische Tätigkeit war dies eine schier unerschöpfliche Quelle für präzise Schilderungen. Seine Äusserungen gefielen aber längst nicht allen, weder im bürgerlichen Umfeld seiner Heimatstadt Lübeck noch im politischen Kontext Deutschlands in den dreissiger Jahren.
Dieses Portrait ist Teil einer Serie, die Arno Müller in der Zeitschrift für Menschenkunde publiziert hat.
Zeitschrift für Menschenkunde, 61. JG., 2-3/97
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Charles Darwin (1809 - 1882)
Arno Müller
In diesem kurzen Portrait des Reisenden und Naturwissenschafters zeigt Arno Müller in knapper Form die wesentlichen Persönlichkeitszüge auf, die sich in der Handschrift zeigen. Biografische Daten ermöglichen es, die Informationen über den Forscher, der eine epochemachende Idee entwickelte, in einen grösseren Zusammenhang zu stellen.
Dieses Portrait ist Teil einer Serie, die in der Zeitschrift für Menschenkunde publiziert worden ist.
Zeitschrift für Menschenkunde, 61. JG., 2-3/97
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Gedanken zu Heinrich Zille (1858 - 1929)
Ingeborg Rudolph
Anhand von drei Schriftproben zeigt die Autorin auf, wie sich der vielseitige Künstler entwickelt hat. Der Zeichner, Maler, Grafiker, Lithograf und Fotograf machte eine interessante Entwicklung durch, die sich auch in den gezeigten Handschriften widerspiegelt.
Eine klare, gut verständliche Analyse.
Angewandte Graphologie und Persönlichkeitsdiagnostik, 42. JG, 1/94
aufgenommen in:
Murmann, Gerte, Zille und seine Zeit, Droste-Verlag
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Ingeborg Rudolph
Napoleons Liebesbriefe an Joséphine
Roswitha Klaiber
"Insgesamt passen Napoléons Schriftbilder in die Zeit der französischen Revolution hervorragend hinein. Sie spiegeln den Geist des Aufbruchs und Aufbegeherens, des Experimentierens, Neuordnens und Bestimmens, nicht zuletzt auch seinen problematischen Kampfgeist bildhaft." So lautet das Fazit der Expertin, die sich im Rahmen einer Fernsehsendung des ZDF zum "Mythos Napoleon" mit einer Fülle von Originalhandschriften auseinandergesetzt hat.
Es resultiert ein spannendes, einfühlsames und zuweilen auch überraschendes Portrait des Mannes, dessen Wirkung in Europa noch immer zu spüren ist.
Zeitschrift für Schriftpsychologie, 67. JG, 4/03
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Privatauftrag für ein graphologisches Schriftvergleichsgutachten
Ingeborg Rudolph
Ein undatiertes Schriftstück wird verglichen mit vier signierten Schreiben. Es stellt sich die Frage, ob der Brief ohne Datum kurz vor dem Tod des Schreibers oder zu einem früheren Zeitpunkt geschrieben worden ist. Hintergrund ist die ungeklärte Todesursache des Vaters des Auftraggebers.
Dieser sachlich fundierte und auch für Laien gut verständlich formulierte Beitrag zeigt exemplarisch wie Handschriften untersucht werden.
Verbands-Erinnerungsbuch anlässlich
des 50. Jahrestages der DGV, Juli 2000
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Ingeborg Rudolph
Else Lasker-Schüler und Virginia Woolf
Roswitha Klaiber
Zwei Frauen die sich schreibend ausdrücken und die immer wieder existenzielle Krisen durchmachten.
Spannend und in leicht verständlicher Sprache werden sie hier anhand ihrer Schriften kurz portraitiert und einander gegenüber gestellt.
Die Autorin hat diese schriftpsychologischen Notizen als Kurzfassung einer umfangreicheren Arbeit für diese Website zusammengestellt. Herzlichen Dank.
Aus: Schriftbilder Berühmter Frauen
Verlag Gerd Hatje, Ostfildern, 1996
Kurzfassung der Autorin für diese Website
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