Grafologie

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Grafologinnen und Grafologen im Gespräch

Die Gespräche sind in der Regel im Bulletin der SGG erschienen und sind eine Weiterführung der Interviews mit Anwendern, in denen diese ihre Erfahrungen und Meinungen zum Thema Handschriftanalyse und Grafologie berichten.

Weitere Informationen finden Sie in den Rubriken Fragen und Antworten, Publikationen zur Grafologie und Historische Handschriftenforschung. Vielleicht sehen Sie sich auch auf der Literaturliste um?

Interviews

Interview mit Marguerite Spycher

Unabhängige Grafologin, Initiantin, Webmasterin und Redaktorin dieser Website

Die erfahrene Graphologin zeigt auf, was sie an der Graphologie fasziniert: Es sind die Menschen mit allen ihren Facetten, die sich in der Handschrift zeigen; und es ist die in vielerlei Hinsicht anspruchsvolle Arbeit, die schliesslich in einem Gutachten resultiert, welche sie besonders schätzt.

Neben ihrer Tätigkeit als Graphologin ist sie die Initiantin, Webmasterin und Redaktorin der Plattform www.grafologie.ch, welche Sie gerade besuchen. Auch auf diesen Aspekt ihrer Tätigkeit kommt sie im Interview zu sprechen.

SGG Bulletin Nr. 106, April 2015

Interview mit Jürg Schläpfer

Pädagoge, Graphologe SGG und Transaktionsanalytiker

Jürg Schläpfer, vielseitig interessiert und engagiert, verbindet Graphologie und Transaktionsanalyse in seiner Beratungstätigkeit. Er hält fest: Ich bin nach wie vor von der enormen Aussagekraft zur psychologischen Ebene, die im Schriftausdruck sichtbar wird, überzeugt. In der Schrift ist das Wesen eines Menschen, welches sich über Jahre entwickelt hat, skriptmässig festgehalten. Und weiter: es wäre wichtig, vermehrt Modelle in die Graphologie einzubauen, welche Zukünftiges in einem Lebenslauf betonen und den Betroffenen Hoffnung für Veränderungen schöpfen lassen.

SGG Bulletin Nr. 105, Januar 2015

Interview mit Dr. Marie Anne Nauer

Neben vielem anderem ist die Forschung in der Grafologie für die Befragte ein zentrales Anliegen. Sie stellt fest, dass viele Settings, welche zu negativen Resultaten für die Grafologie führten, zu wenig sorgfältig oder sogar unwissenschaftlich angelegt worden sind.
Daneben zeigt sie Wege auf, wie das Image der Schriftpsychologie verbessert werden könnte.

SGG Bulletin Nr. 104, November 2014

Interview mit Dr. Yury Chernov

Mathematiker und Experte für Forschung und Entwicklung SGG

Der erfahrene Mathematiker und Computerwissenschafter hat ein Analyseinstrument für die Grafologie entwickelt.
Den Haupteinsatzbereich sieht er in der wissenschafltichen Forschung; für weniger erfahrene Grafologen könnte das Programm nützliche Unterstützung bieten, doch sagt er klar: "Es ist wie bei einem Schachcomputerprogramm, das den mittelmässigen Spieler besiegen kann, einem Kasparow aber unterlegen ist".

SGG Bulletin Nr. 103, September 2014

Interview mit Véronique de Villeneuve

Präsidentin der Société Française de Graphologie SGDF

In Frankreich sind die Wurzeln der modernen Graphologie zu finden (vgl. Informationen zur Geschichte).
In diesem Gespräch äussert sich die Präsidentin der SGDF zur Entwicklung der Graphologie in Frankreich. Sie kommt auch auf Grundsätzliches zu sprechen, Fragen, denen sich "die Graphologen" - nicht nur in Frankreich - stellen sollten und auf die schlüssige Antworten zu finden sind.

SGG Bulletin Nr. 102, Juli 2014

Interview mit Dr. Rudolf Knüsel

Psychodiagnostiker, Verkehrspsychologe, Experte für Einzelassessments, Dozent für Grafologie am IAP Zürich

Die Frage, wo er die Rolle der Grafologie innerhalb eines Assessments sehe, beantwortet Dr. Rudolf Knüsel so: "Die Graphologie kann einen sehr wertvollen Beitrag leisten. Gemäss meiner Erfahrung ist das Risiko, einer subjektiven Täuschung zu unterliegen, geringer, als im Interview, und sei es nur, weil die Schrift ein geringerem Masse einer Momentaufnahme entspricht."
Befragt zur Entwicklung der diagnostischen Psychologie an Universitäten und Fachhochschulen hält er fest: "Der gegenwärtige Trend, auf solch fein differenzierende nicht-metrische Methoden wie die Schriftpsychologie zu verzichten, ist einseitig und geht Hand in Hand mit einer Simplifizierung des Realitätsverständnisses. Damit aber diskreditieren wir uns über kurz oder lang als Psychodiagnostiker und Psychodiagnostikerinnen."

Ein Hinweis: Dr. R. Knüsel hat auch einen Artikel zur Wissenschaftlichkeit der Graphologie verfasst, der ebenfalls auf dieser Plattform publiziert ist.

SGG Bulletin Nr. 99, Januar 2014

Interview mit Dr. Urs Imoberdorf zum Thema "Handschrift - Biographie - Identität"

Der bekannte Graphologe und Psychologe gestaltete eine Vortragsreihe an der Hochschule St. Gallen rund um das Thema Handschrift und Identität.

In einem Gespräch kommt er auf die Zusammenhänge zwischen Handschrift, Biographie und Identität zu sprechen und Illustriert seine Aussagen mit Schriften von Joan Mirò, Gottlieb Duttweiler, Albert Einstein und anderen.

Focus, St. Galler Tagblatt, 4. November 2014

Interview mit Dr. Christian Katz

Experte für Arbeitsbewertung und Lohnsysteme

Schwerpunkt der Berufstätigkeit von Dr. Christian Katz sind Tätigkeitsanalysen. Sie bilden die Basis für die Bewertung der verschiedenen Arbeiten in einem Aufgabenbereich und diese werden wiederum für die Festlegung der Grundlöhne. Der Arbeitspsychologe ist auch Psychoanalytiker und Mediator sowie Graphologe.
Angesprochen auf das Verhältnis von Wissenschaftlichkeit und Intuition antwortet er: "Obwohl, oder vielleicht gerade weil ich sehr systematisch und analytisch arbeite, war ich nie ein Freund 'strenger' Wissenschaftlichkeit, da solche häufig nur pseudoobjektiv ist. [... ] Mit der Graphologie verhält es sich ja ähnlich: Sämtliche Versuche, die Graphologie als exakte Wissenschaft zu betrieben, sind meines Erachtens gescheitert oder haben ihre Aussagekraft auf ein uninteressantes Minimum reduziert. Wo es um die Erfassung komplexer psychologischer Zusammenhänge geht, greift ein zahlenorientiertes Wissenschaftsverständnis zu kurz; es ist immer die Kombination von lernbarem Erfahrungswissen und Intuition, das gute psychologische - und damit auch graphologische - Arbeit ausmacht."

SGG Bulletin Nr. 92, November 2012